Filmreihe
zur Revolte
von 1968

"Mov(i)e
against"
lässt für euch die 68er-Bewegung und ihre
Kämpfe
noch einmal im Film Revue passieren: APO und Vietnam,
Internationalismus und bewaffneter Kampf, Betriebs- und Frauenkampf
… . Eine Zeit, die viele bewegte und vieles in Bewegung
setzte, auch wenn der Traum von der Revolution schon in der Revolte
zerplatzte.
Neben
den Filmen wird es in den Monaten Mai und Juni in der Desi
zum Thema „40 Jahre `68“ auch eine Podiumsveranstaltung
und eine Lesung geben. Zu einigen Filmen haben wir auch Aktive von
damals eingeladen. Achtet also auf weitere
Veranstaltungsankündigungen.
Der
nächste Film in der Desi am:
Donnerstag,
29. Mai,
20.00
Uhr
Sir!
No! Sir! -
US-Militärs gegen den Vietnam-Krieg
USA
2005, Regie:
David Zeiger, 55 min
Am
6. November 1965 trug Leutnant Henry Howe
auf einer Antikriegs-Demonstration ein Transparent mit der
Aufschrift „Beendet die faschistische Aggression von
Präsident Johnson in Vietnam“. Howe wurde deswegen von
einem Standgericht zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Seinem Beispiel folgend, kamen Hunderte weitere Soldaten für
ihren Widerstand gegen den Vietnamkrieg ins Gefängnis. Diese
Bewegung hatte 1971 ein derartiges Ausmaß angenommen, dass
eine Kommission des Pentagons zu der Auffassung gelangte, über
die Hälfte der in Vietnam kämpfenden
Truppenmitglieder
sei gegen den Krieg. Zwischen 1967 und 1973 desertierten 503 926
Soldaten und Wehrpflichtige. Dennoch versuchen Regierung, Medien
und die amerikanische Gesellschaft nach dem Rückzug der
amerikanischen Truppen und dem Fall von Saigon diese Tatsachen aus
dem kollektiven Gedächtnis zu streichen. Ausgehend von
Aussagen zahlreicher Veteranen aus der Bewegung der
Kriegsdienstverweigerer sowie von Dokumentarfilmen aus den 70er
Jahren rekonstruiert Filmemacher David Zeiger die zehn Jahre der
amerikanischen Beteiligung am Vietnamkrieg und die Protestbewegung
dagegen.
Anschliessend
an den Film Infoveranstaltung mit dem Vietnam-Veteranen und
Anti-Kriegs-Aktivisten Stephen Summers.
Natürlich
freier Eintritt !
Antifaschismus
unter
Beschuss! Anti-Antifa ein Konzept der (extremen) Rechten.
Mit staatlicher Unterstützung?
PODIUMSVERANSTALTUNG
FR.
25. APRIL 2008 - 19 UHR
Gewerkschaftshaus
Nürnberg, Am Kornmarkt 5 - 7
es referieren:
Rolf
Gössner
Rechtsanwalt
und
Publizist, der in mehreren Büchern und
Veröffentlichungen
die skandalösen Verstrickungen von V-Männern des
Verfassungsschutzes in Neo-Nazi-Szenen aufgedeckt
hat.
Initiative
"Stoppt die Anti-Antifa"
Zusammenschluss
von
Betroffenen und UnterstützerInnen aus Nürnberg und
der
Region
Ulla
Jelpke
Innenpolitische
Sprecherin der Bundestagsfraktion "Die Linke", selbst Betroffene
der Anti-Antifa und aktiv gegen den
Rechtsextremismus.
Jugend-,
Aktions- und Projektwerkstatt (JAPS) Jena
Freier
Träger der
Jugendarbeit in Jena und Mitglied in der bundesweiten Initiative
"NS-Verherrlichung stoppen", berichten über
Anti-Antifa-Skandale mit staatlichen Verstrickungen in
Erfurt
Fast 200
antifaschistisch engagierte Personen stehen derzeit im Zielvisier
der gewalttätigen Nürnberger Neonazi-Gruppierung
"Anti-Antifa". Sie veröffentlichen Fotos und
persönliche
Angaben ihrer vermeintlichen GegnerInnen im Internet.
Zu den Betroffenen gehören antifaschistische Jugendliche,
engagierte BürgerInnen, GewerkschafterInnen,
Lehrkräfte,
JournalistInnen, PolitikerInnen. Nicht selten folgen den
Veröffentlichungen auch gewalttätige
Übergriffe und
Anschläge.
Und die Polizei? Die sorgte Ende letzten Jahres für einen
handfesten Skandal, als sie öffentlich zugab, illegal
veröffentlichtes Material der Neonazis für ihre
Ermittlungen gegen Links zu nutzen, anstatt gegen die kriminellen
Machenschaften der Anti-Antifa vorzugehen.
Die Veranstaltung soll über die Aktivitäten der
Anti-Antifa informieren, das skandalöse Vorgehen der Polizei
beleuchten, Fragen nach möglichen Verstrickungen zwischen
staatlichen Stellen und der Anti-Antifa aufwerfen und
schließlich Möglichkeiten des gemeinsamen und
solidarischen Handelns gegen die rechtsextreme Gefahr
aufzeigen.

Initiativkreis "Stoppt die Anti-Antifa"
Nürnberg - April
2008
Die
Veranstaltung wird
unterstützt von:
Kurt-Eisner-Verein
für politische Bildung in Bayern e.V. (Kooperationspartner der
Rosa-Luxemburg-Stiftung), Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung,
Sozialforum Nürnberg, Stadtteilzentrum Desi, Antifaschistische
Linke Fürth, Bündnis gegen
Rechts Fürth,
Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg,
Sozialforum
Fürth, Bürgerforum Gräfenberg, Radikale
Linke (rL),
Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Autonome Jugendantifa
Nürnberg, Schülerbündnis Nürnberg,
['solid]
Sozialistische Jugend Nürnberg, Linke Liste Nürnberg,
Organisierte Autonomie,
Pension Ost.
6
Meses en Caracas – 6 Monate in Caracas – ein
politischer Reisebericht aus dem bolivarianischen Prozess in
Venezuela
1.12.2007
19 Uhr
Villa Leon, kleiner Saal
Nürnberg
Es wird viel geredet und geschrieben über Venezuela,
Präsident Chávez und den Sozialismus des 21.
Jahrhunderts, wobei sich die Meinungen oftmals konträr
gegenüberstehen. Um uns ein eigenes Bild des tiefgreifenden
Wandels zeichnen zu können, verbrachten wir ein halbes Jahr in
der Hauptstadt Caracas und Umgebung. So hatten wir nicht nur die
Möglichkeit, die heiße Phase vor der
Präsidentschaftswahl im Dezember 2006 und eines der
staatlichen Bildungsprogramme im eigenen Wohnzimmer mitzuerleben,
sondern lernten durch praktische Initiative auch die
Basisorganisationen und ihre Arbeit, die Situation und den Kampf
der venezolanischen Frauen sowie Gesundheitsprogramme und
alternative Medien und Kultur kennen. Die Zeit für die G8
läuft ab, unsere bricht erst an! Am 27. Juli steigt in der
Desi ein Fest für all jene, die vorbereitet haben und dabei,
für all jene, die die beeindruckenden Ereignisse des G8
Protestes auch im Nachhinein aufsaugen möchten und
natürlich all jene, die jetzt mit Repression zu
kämpfen
haben.
Was gibt es sonst noch für “misiones“ und
was verändert sich real an den Lebensbedingungen der Menschen?
Wo gibt es Widersprüche und wo Inspiration oder
Anknüpfungspunkte?
Es gibt viel zu erzählen und noch mehr zu diskutieren.
Ein Bericht mit vielen Bildern, Eindrücken und Specials aus
dem bolivarianischen Prozess.
movie
against... Filmreihe der radikalen Linken und
der Karawane
20.12.2007
21:00 Uhr
Desi, Brückenstr.23
Nürnberg
Die Filmreihe der rL und der Karawane startet im Dezember in der
Desi wieder durch. Ab dem 20.12. wird jeden Monat ein anderer Film
über die kapitalistische Realität und deren
Auswirkungen
auf den Alltag der Menschen gezeigt. Beginn ist immer um 21:00 Uhr.
Dazu gibt es wie jeden Donnerstag in der Desi billiges und leckeres
Essen des Desi Volxküchen Kollektivs.
Los gehts am 20.12. mit dem Film
"Das Fest des Huhnes...´"
“Das unberührte und rätselhafte
Oberösterreich”. - Schwarzafrikanische
Forschungsreisende dringen in die Weiten Oberösterreichs vor,
um Sitten und Gebräuche der dort lebende Stämme zu
studieren und entdecken dabei völlig neue und in der
ethnologischen Literatur bisher nicht beschriebene
Kulturphänomene. Eine heitere und nachdenklich stimmende
Satire auf "ethnologische Forschungsfilme", mit denen zumeist
weiße ForscherInnen Gewohnheiten und Gebräuche von
"Eingeborenen" darstellen und zu analysieren versuchen.
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