Antifaschismus unter
Beschuss! Anti-Antifa ein Konzept der (extremen) Rechten.
Mit staatlicher Unterstützung?
PODIUMSVERANSTALTUNG
FR.
25. APRIL 2008 - 19 UHR
Gewerkschaftshaus
Nürnberg, Am Kornmarkt 5 - 7
es referieren:
Rolf
Gössner
Rechtsanwalt und
Publizist, der in mehreren Büchern und Veröffentlichungen
die skandalösen Verstrickungen von V-Männern des
Verfassungsschutzes in Neo-Nazi-Szenen aufgedeckt
hat.
Initiative
"Stoppt die Anti-Antifa"
Zusammenschluss von
Betroffenen und UnterstützerInnen aus Nürnberg und der
Region
Ulla
Jelpke
Innenpolitische
Sprecherin der Bundestagsfraktion "Die Linke", selbst Betroffene
der Anti-Antifa und aktiv gegen den
Rechtsextremismus.
Jugend-,
Aktions- und Projektwerkstatt (JAPS) Jena
Freier Träger der
Jugendarbeit in Jena und Mitglied in der bundesweiten Initiative
"NS-Verherrlichung stoppen", berichten über
Anti-Antifa-Skandale mit staatlichen Verstrickungen in
Erfurt
Fast 200
antifaschistisch engagierte Personen stehen derzeit im Zielvisier
der gewalttätigen Nürnberger Neonazi-Gruppierung
"Anti-Antifa". Sie veröffentlichen Fotos und persönliche
Angaben ihrer vermeintlichen GegnerInnen im Internet.
Zu den Betroffenen gehören antifaschistische Jugendliche,
engagierte BürgerInnen, GewerkschafterInnen, Lehrkräfte,
JournalistInnen, PolitikerInnen. Nicht selten folgen den
Veröffentlichungen auch gewalttätige Übergriffe und
Anschläge.
Und die Polizei? Die sorgte Ende letzten Jahres für einen
handfesten Skandal, als sie öffentlich zugab, illegal
veröffentlichtes Material der Neonazis für ihre
Ermittlungen gegen Links zu nutzen, anstatt gegen die kriminellen
Machenschaften der Anti-Antifa vorzugehen.
Die Veranstaltung soll über die Aktivitäten der
Anti-Antifa informieren, das skandalöse Vorgehen der Polizei
beleuchten, Fragen nach möglichen Verstrickungen zwischen
staatlichen Stellen und der Anti-Antifa aufwerfen und
schließlich Möglichkeiten des gemeinsamen und
solidarischen Handelns gegen die rechtsextreme Gefahr
aufzeigen.

Initiativkreis "Stoppt die Anti-Antifa" Nürnberg - April
2008
Die Veranstaltung wird
unterstützt von:
Kurt-Eisner-Verein
für politische Bildung in Bayern e.V. (Kooperationspartner der
Rosa-Luxemburg-Stiftung), Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung,
Sozialforum Nürnberg, Stadtteilzentrum Desi, Antifaschistische
Linke Fürth, Bündnis gegen Rechts Fürth,
Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg, Sozialforum
Fürth, Bürgerforum Gräfenberg, Radikale Linke (rL),
Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Autonome Jugendantifa
Nürnberg, Schülerbündnis Nürnberg, ['solid]
Sozialistische Jugend Nürnberg, Linke Liste Nürnberg, Organisierte Autonomie,
Pension Ost.
Innenministerkonferenz
Vom 15. – 17. November
2006 treffen sich in Nürnberg die Innenminister und
–senatoren der Bundesländer, Bundesinnenminister
Schäuble und der Präsident des Verfassungsschutzes Heinz
Fromm zu ihrer halbjährlichen Innenministerkonferenz (IMK).
Auf der Tagesordnung stehen laut Beckstein „eine effektive
Terrorismusbekämpfung“, die Evaluierung des 2005
eingeführten „Zuwanderungsgesetzes“ sowie
„verstärkte Anstrengungen zur Durchsetzung der
Ausreiseverpflichtung vollziehbar ausreisepflichtiger
Ausländer“. Konkret heißt dies: zahlreiche weitere
Gesetzesverschärfungen sowie die drohende Abschiebung von
Hunderttausenden bisher geduldeter Flüchtlinge. Wenn wir also
eine wahre Abschiebeflut und damit eine „humanitäre
Katastrophe“ vor unserer eigenen Haustür verhindern
wollen, dann gibt es nur eins: den Widerstand am 16.11. auf die
Straße tragen und gemeinsam mit antirassistischen Initiativen
das seit Jahren geforderte Bleiberecht für Flüchtlinge
fordern! mehr...
Aufruf als
pdf-datei (1.19 Mb, Aufruf und Flyer in einem dokument)
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