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Heldengedenken raus aus den Köpfen!

15. November | 11.00 Uhr | Gräfenberg, Bahnhof

misshappy_130px.pngAm 15. November wollen Faschisten gleich mehrmals in Bayern aufmarschieren. In Gräfenberg und auch am 15.11. in München wollen NPD und “freie Kräfte” “ihren” gefallenen Soldaten des 1. und 2. Welkrieges gedenken. Das es tatsächlich darum geht den Nationalsozialismus und dessen Verbrechen zu verherrlichen wird die deutschen Behörden und Gerichte wohl wieder einmal kaum dazu bewegen Verbote auszusprechen. Auch das neue bayerische Versammlungsgesetz, welches stets mit den ständigen Nazi- Aufmärschen in Gräfenberg begründet wurde, wird dem Anschein nach nicht angewendet. Dies ist für die meisten allerdings keine große Überraschung, da es bei dem Gesetz immer darum ging die Versammlungsfreiheit aller Bürgerinnen und Bürgern zu beschneiden.

Kommt zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten!
Keine Fußbreit den Fachisten

Zu den Aktionen in Gräfenberg schaut auf: graefenberg-ist-bunt.de

03. November 2008 redside

Kriminell ist das System und nicht der Widerstand!

Solidarität
+++ Erster Berufungsprozess gegen einen Antifaschisten endet mit Verurteilung - dazu gibt es ein Interview bei Radio-Z+++ Erfolgreiche Kundgebungen am 18. und 25.10. in Nürnberg und Fürth +++

In den letzten Monaten kam es in Fürth zu einer Repressionswelle gegen AntifaschistInnen. Polizei und Justiz versuchen so die erstarkenden antifaschistischen und antikapitalistischen Strukturen in der Stadt zu kriminalisieren und zu schwächen. So wurden mehrere Antifas in politischen Prozesse, zu Jugendarrest, hohen Geldstrafen, Stadionverbot und sogar zu Antifa-Demonstrationsverbot verurteilt. Da alle Betroffenen Widerspruch gegen die Urteile eingelegt haben, finden nun die Berufungsverhandlungen Ende Oktober und im November statt.
Anlässlich der Berufungsprozesse wird es einige Aktionen gegen staatliche Repression geben, darunter Soli-Kundgebungen und eine Doppeldemonstration in Nürnberg und Fürth.

Aktionstag gegen staatliche Repression - Doppel-Demonstration
Sa., 08.November 2008:
12.00 Uhr
, Lorenzkirche, Nürnberg
14.30 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Fürth

Prozess gegen vier Antifaschisten:
Mi., 05. November 2008:
08.15 Uhr, Soli-Kundgebung vor dem Landgericht, Fürther Str. 110, Nbg
09.00 Uhr, Berufungsverhandlung des “Kreide-Prozesses”

Alle Termine, Aufruf und Hintergrundinfos gibt es hier

30. Oktober 2008 organisierte autonomie

Wenn Banken krachen, …

Was der Kollaps des Finanzsystems über den Reichtum der kapitalistischen Nation lehrt

Vortrag mit Diskussion

Donnerstag, 30. Oktober 08, 20.00 Uhr
K4 im Künstlerhaus, Festsaal, Königstr. 93, Nbg.

In der letzten Septemberwoche erklärt die US-Regierung ihre Absicht, nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers keine weitere große Bank mehr scheitern zu lassen. Dafür will der Finanzminister den Banken für 700 Milliarden Dollar ihre wertlosen Wertpapiere abkaufen und sie so mit frischem Geld versorgen. Das Rettungspaket löst im US-Kongress und in der Öffentlichkeit heftige Kontroversen aus: Man bemerkt die Vorzugsbehandlung, die das Spekulationsgewerbe genießt, und fragt kritisch, ob es denn Aufgabe des Staates sei, die „Zocker“ der Investmentbanken mit „dem Geld der Steuerzahler“ herauszuhauen und gescheiterten Spekulanten das Vermögen zu retten. Linke Demonstranten und rechte Republikaner protestieren gegen den „Wall-Street-Sozialismus“: „No bail out!“
Mit Beginn Oktober ist die Debatte erledigt. Ob der Staat die Spekulanten retten soll, ist überrundet durch eine fundamentalere Erkenntnis: Er muss – Gerechtigkeit hin, Gerechtigkeit her. Denn an zusammenbrechenden Banken hängt das Bankensystem – und an dem die ganze Wirtschaft und ihre Konjunktur. Von der Gesundheit des Spekulationsgewerbes leben nicht nur Rendite und Wachstumsrate des Finanzkapitals; von ihm lebt offenbar das Geldverdienen der gesamten Gesellschaft: Wenn die Unternehmen Kredit nicht mehr bekommen können, wenn sie Investitionen und andere Erfordernisse ihres Geschäfts nicht vorfinanzieren können – können sie überhaupt kein gewinnbringendes Geschäft machen. Und wenn deren Bereicherung nicht klappt, dann fällt auch der Segen aus, den ein florierender Kapitalismus für die Masse bereithält: Arbeit! Tatsächlich: Wenn es den Jongleuren an den Börsen und in den Bankpalästen nicht gelingt, ihre Einsätze rentabel zu vermehren, gibt es für die Armen im Land keine Gelegenheiten, sich durch Dienst an fremdem Reichtum einen Lebensunterhalt zu erarbeiten.
Damit nicht genug. Mit einem Schlag kommt öffentlich zu Bewusstsein, dass auch das schon verdiente und zurückgelegte Geld – keineswegs nur der Reichen – auf dem Spiel steht. Das Ersparte existiert gar nicht anders als in Form gefährdeter Bankguthaben und windiger Wertpapiere. Die private Altersvorsorge, die Lebensversicherung – alles ist weg, wenn die Banken pleite gehen, die es eingesammelt und in spekulative Investments gesteckt haben.
Noch eine Woche später weicht die Auffassung, dass der Staat die Banken retten muss, den Zweifeln, ob er das überhaupt kann. Täglich treten Kanzler, Finanz- und Premierminister sowie Notenbankchefs vor die Presse und verkünden neueste Staatshilfen zu Stabilisierung des Finanzsektors. Inzwischen garantiert die Obrigkeit fast überall unbegrenzt die Spareinlagen, europaweit will man keine wichtige Bank mehr krachen lassen, weltweit senken Zentralbanken die Zinsen, um den Privatbanken das Gewinnemachen zu erleichtern – und Kredit geben sie ihnen sowieso ohne Ende. Nach jeder Ankündigung wartet alles gespannt auf die Öffnung der Börsen am nächsten Morgen: Honorieren die Anleger den Schritt, schenken sie den Garantien Glauben und setzen sie wieder Vertrauen ins Spekulieren – oder bringt das alles nichts und der Staat muss mit Hilfen und Garantien noch weiter gehen? Wie zum Beispiel die britische Regierung. Sie gibt es auf, die bankrotten Institute mit Kredit über Wasser zu halten, und nimmt sie gleich unter Staatsregie, um ihre Funktion aufrecht zu erhalten.
Langsam kommt die Frage auf, ob sich die Staaten die Garantie und Übernahme all der schlechten Schulden denn leisten können. Den einen, dem kleinen Island etwa, steht der Staatsbankrott ins Haus; größere Staaten drohen gerade durch ihre Rettungsaktionen die Stabilität ihrer Währung zu ruinieren; das Wort Währungsreform wird wiederentdeckt. Auch das Geld, lernt man, das gar nicht auf der Bank liegt, sondern schon im Geldbeutel seines Besitzers steckt, ist nur so viel wert, wie der Staat, der es herausgibt, über einen funktionierenden Bankensektor verfügt.
Der Herbst 2008 ist wie ein Crashkurs über die Frage: Was es heißt, im Kapitalismus zu leben. Schlechterdings alles, das Arbeiten und Kaufen, das Leben und Überleben, ist eine abhängige Variable des Finanzgeschäfts. Wenn Börsianer und Bankiers mit ihrer Bereicherung scheitern, dann scheitert alles – und das ganze Volk ist schlagartig enteignet.
Leider hat das Volk in all der Panik gerade keine Zeit, sich mit dieser absurden Vorbedingung seines Alltags auseinanderzusetzen. Es ist vollauf beschäftigt, mit Hoffen und Bangen die Rettung des Finanzsystems zu begleiten, damit alles weitergehen kann wie bisher.
Damit es nicht weitergeht wie bisher, nehmen wir uns die Zeit für die Erklärung von
Leistung, Funktionsweise und Zusammenbruch des Finanzkapitals

Donnerstag, 30. Oktober 08, 20.00 Uhr
K4 im Künstlerhaus, Festsaal, Königstr. 93, Nbg.

Veranstalter: GegenStandpunk

13. Oktober 2008 redside

Verantstaltung zum politischen Schauprozess in Stammheim

Info- Veranstaltung am 13.11. in Fürth

Freedom_for_all_prisonersSeit dem 17. März 2008 läuft in Stuttgart- Stammheim ein politischer Schauprozess gegen 5 linke Aktivisten, denen nach §§129, 129a und 129b die “Mitgliedschaft in der DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei- Front)” vorgeworfen wird. Der Prozess, der hauptsächlich auf den Aussagen eines Doppelagenten basiert, soll dem Staat dazu dienen, für den §129b einen Präzedenzfall zu schaffen. Während sich weiterhin 4 der 5 Gefangenen seit über 20 Monaten in Isolationshaft befinden, dauern bei 2 Gefangenen die gesundheitlichen Probleme an.Auf der Infotour werden Mitglieder des Komitees gegen §§129 über die aktuelle Situation im Verfahren berichten.

Verantaltung:
13.11. - 20 Uhr Kofferfabrik, Fürth, Lange Str.81, U-Bahn Stadtgrenze
Veranstalter: Antifaschistische Linke Fürth, Rote Hilfe, AGIF Nürnberg

Widerstand ist kein Terrorismus!
Weg mit §§129, 129a und 129b!
Kampf der Klassenjustiz!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!

13. Oktober 2008 redside

Freiheit statt Angst

FREIHEIT STIRBT MIT SICHERHEIT Am 11. Oktober 2008 findet ein bundesweite Demonstration gegen den ausufernden Überwachungsstatt statt [Info]. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der “große Bruder” Staat und die “kleinen Geschwister” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Demo in Berlin | 11.10.08 | 14:00 | Alexanderplatz

Mehr Infos: antifa.de, Chaos Computer Club und AK-Vorratsdatenspeicherung

08. Oktober 2008 redside

15. Nov. Hardcore Show!

Sa. 15.11.08 | Kunstverein Nürnberg

SNIFFING GLUE
Fuck-You Hardcorepunk aus NRW!

PRESSGANG
Killed-By-Death Oldschool Punk-Rock - Münster!

UNDRESSED ARMY
Deutschpunkhardcore - Ruhrpott

X ARNOLD STRONG X
Real Hardcore – By Real Kids!

CURFEW
Hardcore vom Dorf

Infos:
www.straightsanddrunks.tk

08. Oktober 2008 redside

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