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Am 5. Juni 2008 führte die belgische Polizei zehn Hausdurchsuchungen in Brüssel durch, dabei wurden fünf Personen verhaftet. Unter dem Verhafteten ist auch Betrand Sassoye ehemaliges Mitglied der Cellules Communistes Combattants. Gegen vier GenossInnen wurde ein Haftbefehl erlassen, wegen der Zugehörigkeit zu einer angeblichen „terroristischen Vereinigung“ in Italien. Außerdem wurde am 6. Juni eine weitere Person verhaftet. Es handelt sich um den ehemaligen sozialen Gefangenen Jean Francois Legros, der im Gefängnis Kontakt zu Betrand Sassoye hatte und sich politisierte. Er wurde verhaftet, weil er gegen die Auflagen seiner bedingten Entlassung verstoßen haben solle, da er Treffen der Roten Hilfe International (RHI) besuchte. Die Rote Hilfe International ist eine Organisationen die sich für linke AktivistInnen einsetzt, die wegen ihrer politischen Arbeit in Gefangenschaft geraten sind.
Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Roten Hilfe International
06. Juni 2008
redside


(USA 2005, Regie: David Zeiger, 55 Min)
Do 29.05.2008 - 20 Uhr
Desi, Brückenstrasse 23
Im Rahmen der Filmreihe “mov(i)e against …” zur Revolte von 1968 zeigen “Karawane” und “Radikale Linke” einen Film zum Widerstand us-amerikanischer Soldaten gegen den Vietnamkrieg.
Zu Gast ist an diesem Abend der Vietnam-Veteran und Anti-Kriegs-Aktivist Stephen Summers von “stop the war brigade”, der nicht nur auf den Widerstand der GI’s gegen den Vietnam-Krieg zurückblickt, sondern auch von aktuellen Kampagnen gegen den Irak-Krieg innerhalb der US-Armee berichtet.
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26. Mai 2008
radikale Linke
revolutionäre 1. Mai Demo | 10.30h | Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstr.
In Nürnberg steht der 1. Mai in diesem Jahr unter dem Motto “Nazis stoppen! Ausbeutung und Unterdrückung beenden! Kapitalismus abschaffen! Es gibt keine Alternative zur sozialen Revolution!“. Wie immer wird die Demonstration und das im Anschluss stattfindende Internationalistische Straßenfest von der organisierten autonomie vorbereitet und von einem breiten Bündnis aus über 25 Gruppen getragen.
Wie dem Motto bereits zu entnehmen ist gilt es auch in diesem Jahr über die Demo hinaus antifaschistisch aktiv zu werden, denn die nationalsozialistische NPD hat für den 1. Mai in Nürnberg einen bundesweiten Aufmarsch angemeldet. Der wie immer von städtischen und staatlichen Stellen genehmigte Marsch der Nazis soll in diesem Jahr durch die Nordstadt führen.
Die revolutionäre 1. Mai Demo - als Treffpunkt für alle AntifaschistInnen - startet deshalb bereits um 10.30 Uhr in Gostenhof und wird geschlossen in die Nordstadt ziehen, wo sie unmittelbar an der geplanten Route des Naziaufmarsches endet.
Lassen wir den Nazis ihre faschistische Propaganda am Kampftag der ArbeiterInnen nicht ungehindert verbreiten. Gegen Nazis aktiv werden heißt ihnen entschlossen vor Ort entgegen zutreten. Zeigen wir den Nazis, dass die Strasse am 1. Mai uns gehört! Der 1. Mai ist klassenkämpferisch, anti-sexistisch, internationalistisch, antifaschistisch und revolutionär!
Wir fordern alle AntifaschistInnen auf: Kommt mit uns in die Nordstadt! Zeigen wir den Faschisten im Anschluss an die Demonstration, dass sie in dieser Stadt unerwünscht sind. Gemeinsam stoppen wir die Nazis!
Aufruf zur revolutionären 1. Mai Demo | Infos über im Anschluss geplante Aktivitäten
danach feiern:
Internationalistisches Strassenfest der autonomen Gruppen
Beginn: 14:00 Uhr
Ort: Müllnerstr. /Ecke Adam-Klein-Str. neben dem Nachbarschaftshaus Gostenhof.
17. April 2008
organisierte autonomie
Vom 21.-24.3.2008 fand das “Gazte Topagunea“ (Jugendtreffpunkt) statt.
Zu diesem Jugendfestival der baskischen Linken waren rund 15.000 Jugendliche ins Dorf Lezo nahe Donostia/San Sebastían gekommen. Trotz Kälte, Regen und Hagel, die am ersten Abend Hunderte Zelte einbrechen ließen, fanden Konzerte (unter anderen von der italienischen Ska-Band Banda Basotti), Diskussionen, Workshops und Kundgebungen statt. Auf der Veranstalltung zum Thema Antiglobalisierungsbewegung, G8 und dem Gipfelprotesten in Heilligendam/Rostock sprachen ein Vertreter der Antifaschistischen Linke Berlin (ALB) und der Organisierte Autonomie (OA).
Das Festival fand bereits zum sechsten Mal statt, aber noch nie waren so viele internationale Gäste dabei. Rund 130 Gäste von 30 Delegationen nahmen teil: aus Kurdistan, Palästina, Irland, Griechenland, Italien, Frankreich, Finnland, der Schweiz, und verschiedenen Teilen des spanischen Staates.
Das Wochenende lief mit dem ständigen Hintergrund der sich verschärfenden Repression.
Allein im Jahr 2007 haben die Behörden über 400 BaskInnen aus politischen Gründen verhaftet – von den 42 über Folter in Polizeigewahrsam berichtet haben. Aktuell laufen Verbotsverfahren gegen die baskischen Parteien EHAK und ANV. Auch im Dorf Lezo, wo 9 von 10 Stadträten über die Liste der ANV gewählt wurden, ist diese Repression zu spüren: Anreisende aus allen Richtungen wurden bereits vor Erreichen der Stadt in Strassensperren der Guardia Civil kontrolliert.
Überall hingen die Plakate der „Abstentzioa“-Kampagne, die zur Wahlenthaltung bei den spanischen Präsidentschaftswahlen vor wenigen Wochen aufforderten. Die wichtigste politische Organisation der baskischen Jugendbewegung, SEGI, gilt seit letztem Jahr im spanischen Staat als „terroristische Vereinigung“ - und trotzdem war sie an jeder Ecke in Lezo präsent.
05. April 2008
organisierte autonomie
Zweite Offene Arbeitskonferenz der Interventionistischen Linken (iL) vom 25.- 27. April 2008 in Marburg
Die 2. Offene Arbeitskonferenz ist offen für alle Menschen und Gruppen, die neugierig auf die Interventionistische Linke sind und sich vorstellen können, an dem Prozess der Organisierung unserer Strömung teilzunehmen. Die Teilnahme verpflichtet zu nichts – außer zur Bereitschaft zur offenen und solidarischen Diskussion.
Programm + Aufruf.
Mehr Infos www.dazwischengehen.org & www.g8-2007.de
30. März 2008
redside
Samstag, 29. März | 14.00 Uhr | Lorenzkiche

Mumia sitzt seit mittlerweile 26 Jahren im Gefängnis. 1982 wurde er in einem rassistischen, unfairen Prozess wegen angeblichen Mordes an einem Polizisten zum Tode verurteilt.
Nun hat ein US-Gericht entschieden, dass das Todesurteil zwar vorerst nicht vollstreckt werden darf, das Urteil wegen Mordes bleibt allerdings unberührt und ist nun unanfechtbar. In den nächsten 180 Tagen soll nun über das Strafmaß entschieden werden, wobei die Staatsanwaltschaft allerdings wieder die Todesstrafen fordern kann.
Nachdem das US-Berufungsgericht in Philadelphia keinen neuen Prozess gegen politischen Häftling Mumia Abu-Jamal zulässt, ruft das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) zu einer Solidaritäts-Kundgebung am kommenden Samstag, den 29. März, für 14.00 Uhr vor der Lorenzkirche auf.
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
28. März 2008
Antifaschistisches Aktionsbündnis
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