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Frauenkampftag 8. März; Innenstadtaktionen – 170 auf Demo

DemoAm 8. März – dem internationalen Frauenkampftag – gab es in Nürnberg dieses Jahr am Nachmittag verschiedene Aktionen. Durchgeführt wurden diese von verschiedensten feministischen und link(sradikal)en Gruppen. (Übersicht) über die Aktionen)

Am weißen Turm – wo seit 15 Uhr eine Kundgebung der Radikalen Linken (RL) zu “Frauen und Prekarisierung” stattfand – sammelten sich um 18 Uhr dann ca. 150 Personen zur Demonstration. Verstärkt durch die TeilnehmerInnen der “Montagsdemo” waren es dann 170 Menschen, die den Frauenkampftag in Nürnberg begingen. Die Dmeo endete am Rathaus.
Bericht mit Fotos auf Indymedia

Artikel zur Aktion “Verleihung des goldenen Penis” für sexistische Werbung in den Nürnberger Nachrichten

mehr Informationen und Inhalte auf www.frauenkampftagnbg.blogsport.de

Interview mit einer Sprecherin der RL und Bericht zum Tag auf Radio Z

09. März 2010 radikale Linke

Erfolgreiche Blockadeaktionen gegen europaweiten Naziaufmarsch in Dresden

no pasaran+++ Klare Blockade-Aufrufe führen zu Erfolg – über 12.000 AntifaschistInnen blockieren Nazigroßaufmarsch in Dresden am 13.02.2010 mit Blockadekonzept. Ca. 6ooo Alt- und Neonazis müssen nach erfolglosem Tag die Stadt auf Umwegen und unter erheblichen Schwierigkeiten verlassen. +++

Es ist einer der wichtigsten regelmäßigen Naziaufmärsche von Alt- und Neonazis in ganz Europa. Der von der „Junge Landsmannschaften Ostdeutschland“ (JLO) organisierte Aufzug durch Dresden hatte an Bedeutung und TeilnehmerInnenzahlen in den letzten Jahren erschreckend zugenommen.

Erst im Jahr 2009 distanzierte sich die Stadt von den FaschistInnen, welche sich bis dato sogar am öffentlichen Gedenken an die Bombardierung der Stadt Dresden beteiligten. Nach dem Ausschluss organisierte die JLO jedoch weiterhin ihre sog. Gedenkmärsche.
Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis trotz Gegenprotesten durch Dresden. Ihr Ziel war es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten.
Etablierte Parteien und Bürgerverbände – an der Spitze Helma Orosz, Oberbürgermeisterin Dresdens – hatten 2010 nicht mehr vor, als zu einer Menschenkette weit ab von den Nazis aufzurufen.
Die beiden Bündnisse „no pasaran“ und „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ bestehend aus Parteien wie DIE LINKE, Teilen der Grünen, Gewerkschaften, sowie Basisinitiativen, linken und linksradikalen Gruppierungen, wie die “interventionistische Linke”, hatten es sich hingegen 2010 zur Aufgabe gemacht, den Nazis in die Suppe zu spucken; kurz: den Aufmarsch der FaschistInnen durch Massenblockaden effektiv zu verhindern. So wurde im Vorfeld eine breite Mobilisierung der verschiedenen linken Spektren bundesweit organisiert. Veranstaltungen mit dem Tenor „Sie kommen nicht durch”, “Dresden-Nazifrei” und “wir werden Blockieren“ wurden in unzähligen Städten abgehalten. Auch in Nürnberg fanden sich zu einer Veranstaltungen der „Radikalen Linke (rL)“ Nürnberg zahlreiche Interessierte und AktivistInnen ein, um sich zu informieren und ein Busticket nach Dresden zu bekommen.

Die bundesweit sehr schwungvolle Mobilisierung bekam im Januar erneuten Zuspruch, als die Dresdner Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse ausgab, wonach Räumlichkeiten der Partei „DIE LINKE“ und der antifaschistische Infoladen „Red Stuff“ durchsucht wurden. In der Begründung hieß es, der Aufruf zu Blockaden sei strafbar. In der Folge zeigten sich weitere Spektren, Organisationen und Gruppierungen solidarisch und verlängerten die ohnehin lange UnterstützerInnenliste des Blockadeaufrufs auf ca. 600 Organisationen und 2000 Einzelpersonen. Aus Nürnberg folgten knapp zweihundert Menschen aus den verschiedensten linken Spektren den Blockadeaufrufen in die sächsische Landeshauptstadt, um den Nazis eine deutliche Absage zu erteilen.

13.02.2010 Blockaden erfolgreich
In der Nacht zum 12. Februar hatte das OVG den Nazis den Neustädter Bahnhof als Auftaktort für ihren Aufmarsch zugeteilt. Da von staatlicher Seite ohnehin nichts erwartet wurde, hatten sich mehr als 200 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus viele Menschen in PKW`s und Zügen auf den Weg zu den Gegenprotesten gemacht. Trotz Versuchen der ca. 8000 eingesetzten Polizeikräfte die Blockaden zu verhindern, konnten sich die AktivistInnen mit Entschlossenheit durchsetzen und die jeweiligen Blockadepunkte erfolgreich besetzen und halten.
Das Konzept, durch organisierte Massenblockaden des zivilen Ungehorsam alle für einen Aufmarsch in Frage kommenden Straßen zu blockieren, schien aufgegangen, als auf den verschiedenen Blockadepunkten, die Meldung einging, alle Straßen rund um den Neustädter Bahnhof seien dicht. Die Stimmung blieb trotz Kälte und z.T Polizeiprovokationen weitgehend gut. Neben Samba-Gruppen und Schneeballschlachten gegen die Polizeikräfte sorgten Lautsprecherwägen und mobile Volxküchen, bestückt mit Essen, Musik und immer aktuellen Infos für gute Laune.
In der gesamten Neustadt hatten sich AntifaschistInnen in Kleingruppen auf den Weg gemacht, um anreisenden Nazis ein Willkommen zu bereiten. Mehrere Nazi-Busse und PKWs gingen zu Bruch oder wurden von antifaschistischer Seite verkehrsuntauglich gemacht. Auch wurden vielfach FaschistInnen, die zu ihrem Aufmarsch unterwegs waren, aufgehalten und ihnen entschlossen entgegengetreten. Neben brennenden Müllcontainern kam es immer wieder zu spontanen Material- und Sitzblockaden auf Straßen und im Schienenverkehr der DB.

Gegen 17 Uhr kam dann endlich die Nachricht „wir haben es geschafft“; der Neonaziaufzug fand nicht statt, da dessen Sicherheit nicht gewährleistet werden konnte. Zudem konnte die von den Nazis geplante gemeinsame Abreise aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden, so dass die Busse erst außerhalb der Stadt bestiegen werden konnten bzw. ca. 12 Reisebusse ohnehin nicht mehr fahrtüchtig waren. Die verschiedenen Aktionsformen haben erfolgreich ineinandergegriffen und somit den größten Naziaufmarsch Europas – seit 10 Jahren das erste Mal – erfolgreich verhindert.

Es bleibt festzuhalten, das sowohl der lange Atem, als auch die Art der Mobilisierung durch oben genannte Zusammenhänge, den gewünschten Erfolg erzielt haben. Es hat sich ein weiteres Mal gezeigt, dass Aktionen, die sorgfältig geplant und von einer breiten Masse getragen werden den nötigen politischen Druck erzeugen können, um effektiv auf Ereignisse wie den jahrelang stattfindenden Aufmarsch in Dresden einwirken zu können.
Nachdem die Nazis bereits Aktivitäten für das nächste Jahr in Dresden angekündigt haben,
hoffen wir, dass an den diesjährigen Erfolg angeknüpft werden kann.
Wir danken allen die durch ihre Arbeit im Vorfeld diesen wichtigen Erfolg möglich gemacht haben, aber auch allen AktivistInnen, die an diesem Tag auf der Straße waren.

Mit antifaschistischen Grüßen, eure Radikale Linke Nürnberg

17. Februar 2010 radikale Linke

Mov(i)e against…Der Marsch

Do., 18.02.10 | 20.30h | Stadtteilzentrum DESI

Im Sudan bricht eine verzweifelte Gruppe Menschen auf, um dem Hungertod zu entfliehen.

Ihr Ziel: Das gelobte Land Europa.

Auf dem Marsch schwillt das Heer der Hoffnungslosen auf Millionen von Menschen an. In Europa macht sich Panik breit, das Militär wird in Bewegung gesetzt. Die Bürger wollen eine “Festung Europa”, wollen einen geschützten Raum des Friedens, des Wohlstandes, der Ruhe. Die Legionen der Todgeweihten wollen das auch. Davon erzählt der Science Fiction Film aus dem Jahre 1990.

Vor 20 Jahren noch unvorstellbar und ein Zukunftsfilm! Heute schon Realität?

05. Februar 2010 radikale Linke

18 Jahre Schwarze Katze

felix_socialistvolljährig aber noch nicht strafmündig!

Sa., 20.02. | 20.00h | Schwarze Katze

+++ Geburtstagsparty +++ alle sind eingeladen +++ Fest-Fress-Menü +++ leckere Cocktailz +++ Musik +++ und viel Spaß +++

… wir würden uns über Töpfe (>10L), Boxen, einen CD-Player und Geldspenden freuen.

29. Januar 2010 redside

Mov(i)e against…

Do., 21.01 | 20.30h | Stadtteilzentrum DESI

Der Film begibt sich auf die Fährte der gewaltigen internationalen Finanzströme. Er reiste auf eine Insel im Ärmelkanal, wo hinter den Fassaden der Banken Milliardensummen ganz legal vor dem Zugriff der Finanzämter verborgen liegen. Nach Indien, wo eine Weberin von ihrer Hände Arbeit kaum überleben kann. In ein Fitness-Studio, wo die Banker sich trimmen, während durch den Fernseher über dem Laufband die Börsenkurse flimmern. Nach Afrika, wo der IWF dafür verantwortlich ist, dass ehemals fruchtbare Felder zu Wüsten mutieren. In Steinbrüche, in denen Kinder schuften, oder an den Genfer See, wo einer jener Think-Tanks sitzt, der das aktuell gerade kollabierende System einstmals entworfen hat.
Die momentane Art des Wirtschaftens, die nicht mehr ausgerichtet ist auf die tatsächliche Produktion von Waren, sondern nur mehr auf die Abschöpfung von Gewinnen, führt den Planeten in den Ruin. Und bedroht in letzter Konsequenz auch unseren Lebensstandard, nicht nur durch eine Finanzkrise wie jene, die wir gerade beobachten dürfen. Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise

Veranstalterinnen: radikale Linke (rL) & Karawane

02. Januar 2010 radikale Linke

2010 wird unser Jahr! Silvesterparty!

Silvester0910

Tanz in ein revolutionäres Jahrzehnt!
Das Archiv lädt ein zur Silvesterparty. mit Live-Knaller: The High Society

+++ 31.12.2009 +++ 22 Uhr +++ Archiv Metroproletan (Eberhardshofstr. 11) +++

27. Dezember 2009 Revolutionär organisierte Jugendaktion

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