Monatsarchiv für November, 2006

Papst ohne Heiligenschein?

Joseph Ratzinger in seiner Zeit und Geschichte
01.12, 19.30 Uhr | Gewerkschaftshaus Fürth (Königswarterstr. 16)

2.April 2005: Karol Wojtyla, Papst Johannes Paul II. stirbt. Am 19. April 2005 wählen 115Papst Kardinäle Joseph Alois Ratzinger im vierten Wahlgang (nach nur 26 Stunden Konklave) zum Nachfolger von Johannes Paul den II. als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Vatikans. Bis dahin arbeitete er seit dem 25. November 1981 im Vatikan als Präfekt der Glaubenskongregation, der Nachfolgeorganisation der Inquisition. Er nimmt den Namen Benidikt der XVI. an.
Joseph Ratzinger bekämpfte als Präfekt der Glaubenskongregation durchaus “erfolgreich” die so genannte Theologie der Befreiung. Viele der dadurch disziplinierten Katholiken hinterließen tiefe Lücken bei den betroffenen Gläubigen, die danach oft die protestantischen Sekten und Evangelisten aus den USA füllten, die u.a. von der Rockerfeller Stiftung finanziert werden. Am 20.April schreibt die BILD-Zeitung: Wir sind Papst. Wirklich? Wer ist dieser Joseph Ratzinger? Wo kommt er her? Was sind seine persönlichen und theoligischen Wurzeln? Was sind seine Fesseln? Wer sind seine Freunden? Wer sind seine Feinde?
Auf all diese Fragen werden die Autoren des Buches “Papst ohne Heiligenschein? Joseph Ratzinger in seiner Zeit und Geschichte.” eingehen.

Veranstalterin: Antifaschistische Linke Fürth [ALF]

26. November 2006 redside

let’s push things forward

Den Naziaufmarsch in Augsburg stoppen!
02. Dezember, 10.00 Uhr | Theodor Heuss Platz


Am 02.12.2006 wollen Neonazis aus dem NPD- und Kameradschaftssprektrum unter dem Motto “Gegen Polizeigewalt - Wir stellen uns quer” durch Augsburg ziehen. Dieser Aufmarsch stellt den vorläufigen Höhepunkt einer Reihe von rechtsextremen Aktivitäten der letzten Wochen und Monate dar. Anfang November griffen Neonazis eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nazionalsozialismus an und verletzten dabei fünf Personen. Nur vier Tage später attackierten eine Gruppe von 13 Neonazis am Oberhauser Bahnhof einen Mann und verletzten ihn im Gesicht. Als die Polizei einschritt wurde diese von den Nazis beschimpft und ebenfalls angebriffen.

Welches Thema die Nazis für die Demo wählen ist nebensächlich. Letzlich wollen sie sich mit ihrem Aufmarsch in Augsburg profilieren und ihre menschenverachtende, rassistische und antisemitischen Positionen in der Öffentlichkeit verbreiten. Darüber hinaus verfolgen Führungskader der freien Kameradscahften mit der Demonstration das Ziel, die bisher schwachen rechtsradikalen Strukturen in Augsburg zu stärken.

..::intro: 30.11 letzte infos + food, music’n’ drinks
20.00 Uhr | Ganze Bäckerei | Reitmayrgäßchen 4
..::action: 02.12 antifa demo 10.00 Uhr | Th. Heuss Platz
12.00 Uhr Neonaziaufmarsch verhindern!
..::outro: 09.12 Die üblichen Verdächtigen | Party
21.00 Uhr | Ganze Bäckerei
infos and more:

www.push-things-forward.tk

20. November 2006 Antifaschistisches Aktionsbündnis

2000 Menschen gegen Berufschaoten

In Nürnberg haben heute 2.000 Menschen gegen die Berufschaoten der sogenannten Innenministerkonferenz demonstriert. Sie forderten eine Bleiberegelung für geduldete Flüchtlinge, die diesen Namen auch verdient und protestierten gegen soziale Ausgrenzung und Repression.

Vor dieser Demonstration, die vom bundesweiten Bleiberechtsbündnis und dem Sozialforum Nürnberg organisiert wurde, wiesen ‘Autonome für Recht, Ordnung und Sicherheit’ auf die Gefährlichkeit der sogenannten Innenministerkonferenz und ihrer Mitglieder und bewaffneten Büttel hin.
Bereits um 14:00 Uhr wurde vor der Nürnberger Lorenzkirche die interessierte Bevölkerung mit der Ausstellung ‘Die Verbrechen der herrschenden Klasse’ aufgeklärt. Darin wurde das sicherheitsgefährdende Treiben der Berufschaoten, sprich der Wirtschaftsbosse, Berufspolitiker und ihrer Handlanger ausführlich dargestellt. In einem Interview auf dem Lautsprecherwagen äußerte sich ein Vertreter der ‘Autonomen für Recht, Ordnung und Sicherheit’ dazu, dass die Berufschaoten nicht nur aus purer krimineller Energie handeln würden, sondern besonders sicherheitsgefährdent seien, weil sie Anhänger eines unvernünftigen Wirtschaftssystems sind, dem Kapitalismus.

Nach der Aktion der ‘Autonomen für Recht, Ordnung und Sicherheit’ versammelten sich am selben Ort rund 2.000 Menschen zur Demonstration ‘Bleiberecht jetzt! - Gegen soziale Ausgbenzung und Repression’. Die TeilnehmerInnen kamen aus den unterschiedlichste politischen Spektren, darunter auch viele Flüchtlinge.

Die ‘Autonomen für Recht, Ordnung und Sicherheit’ forderten, Abschiebe- und Repressionsminister aus dem Verkehr zu ziehen. Diese hatten sich zu einem konspirativen Treffen auf der Nürnberger Kaiserburg versammelt, wohin sich die Demo nach 1-stündiger Verspätung und einer Ehrenrunde durch die Fußgängerzone um 18:00 Uhr in Bewegung setzte. Kurz vor dem Burgberg stoppten jedoch bewaffnete Handlanger der sogenannten Innenministerkonferenz den lautstarken und stimmungvollen Protestzug. Deshalb konnte leider den Abschiebe- und Repressionsministern heute nicht das Handwerk gelegt werden.

Die ‘Autonomen für Recht, Ordnung und Sicherheit’ halten jedoch an ihren Forderungen fest:
Gerechtigkeit für alle Menschen
Recht auf saubere Umwelt
Sicherheit vor Unterdrückung durch Polizei und Militär
Sicherheit vor Hunger und Elend
Sicherheit vor Diskriminierung aufgrund Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht
eine Wirtschaftsordnung, die dem kapitalistischen Chaos ein Ende macht
eine Ordnung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht am schnellstmöglichen Profit orientiert
eine Gesellschaft, die durch gerechte Verteilung der Güter Wohlstand für alle garantiert und in der Produktionsmittel allen gehören und von allen verwaltet werden
ein sicheres Leben, ohne existenzielle Not

Da die ‘Autonomen für Recht, Ordnung und Sicherheit’ Realisten seien, so der Vertreter, wird es eine Chance auf Verwirklichung dieser Ideen und Forderungen nur durch die soziale Revolution geben.

Flugblatt Aktion

Gegen Berefschaoten

Autonome für Recht, Sicherheit und Ordnung
Erstveröffentlicht auf indymedia

17. November 2006 organisierte autonomie


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