Monatsarchiv für Oktober, 2004

Opernball Hurra!

Das lassen wir uns nicht entgehn - die Schickeria hopsen sehn!

Am Samstag 25.09.04 versammelten sich knapp 100 Menschen in der Nürnberger Innenstadt. In Anzug und Ballkleid ging es nach ein paar klassischen Liedern, über den immer wieder ausgerollten roten Teppich, durch die FuZo zum Opernhaus. Schon einige Meter vorher wurde die Demo von einem Zug USK erwarteten. Sogar die Polizisten hatten für diesen Anlass extra ihre neuen schwarzen Uniformenen angezogen (die Krawatten hatten sie leider vergessen). Es folgte eine Kundgebung auf der anderen Strasseneite des Opernhauses. Mit einem großen Blitzlichtgewitter wurden die Demonstranten empfangen. Es wurde getanzt und Parolen gerufen wie: "Das kann doch nicht alles sein, ladet Gerhard Schröder ein", dieser kam im Gegensatzt zu Edmund Stoiber (CSU) und Günther Beckstein (CSU) nicht. Dafür wurde auch gemunkelt, dass der Herr Bundespräsident Horst Köhler unter den Grösten gewesen sein soll. Weiter Parolen waren: "We want to be - high society" und "Edmund Stoiber - Kaiser von Bayern". Die Polizei war sichtlich genervt wegen dem großen Presseinteresse und versuchte die jubelnde Menge halbherzig aus dem Sichtfeld der Schickeria zu drängen, was ihnen aber nicht gelang. Im Anschluß ging die Demonstration weiter in den linken Stadtteil Gostenhof, wo nach einem Sektempfang der Autonome Opernball eröffnet wurde.

Aufruf vom Autonomen Komitee für Jux und Tollerei

12. Oktober 2004 redside

Solidarität ist eine Waffe!

Weg mit dem Berufsverbot in Heidelberg!

30.10.04 - 13:00 Uhr - am Bauhaus Heidelberg - Demo gegen Berufsverbot

Weg mit dem Berufsverbot für Michael Csaszkóczy!
Gemeint sind wir alle!

Seit Anfang des Jahres 2004 wird dem Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy aus politischen Gründen die Einstellung in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg verweigert. über mehr als 12 Jahre hinweg wurde Csaszkóczy vom Verfassungsschutz überwacht. Für das Berufsverbot ausschlaggebend war seine Mitgliedschaft in der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, von der er nicht bereit war, sich zu distanzieren. Damit wird die grundrechtswidrige Berufsverbotspraxis der BRD aus den 70er Jahren wiederbelebt. Wir protestieren gegen die staatliche Bespitzelung und Einschüchterung, die sich potentiell gegen alle emanzipatorischen und politisch unbequemen Bestrebungen richtet. Wir fordern die Einstellung Michael Csaszkóczy und die Abschaffung der gesetzlichen Grundlagen der Berufsverbote. Weg mit den antidemokratischen Berufsverboten! Grundrechte verteidigen! Regelmäßig aktualisierte Hintergrundinformationen zum Heidelberger Berufsverbotsfall findet Ihr unter www.gegen-berufsverbote.de

10. Oktober 2004 organisierte autonomie


Monatsarchiv

Themenarchiv