Keine Kriegspropagandashow der Bundeswehr in der Nürnberger Altstadt!

Wir geloben denen Nix -
Wir versprechen ihnen stattdessen den Gehorsam zu verweigern!

gelöbnixDie Bundeswehr plant am 30. Juli um 18 Uhr in der Nürnberger Innenstadt, auf dem Sebalder Platz, ein öffentliches Rekrutengelöbnis durchzuführen. 120 wehrpflichtige Rekruten, aus dem nahe Amberg stationierten Logistikbataillon 472, sollen dort stramm stehen und zu Propagandazwecken öffentlich geloben, dass sie jederzeit bereit sind, auf Befehl der Bundesregierung in den Krieg zu ziehen. Öffentlichkeitswirksam soll mit diesem Spektakel nationalistisch Stimmung gemacht werden und die Bevölkerung für Kriegseinsätze und die immer aggressivere Kriegspolitik der BRD gewonnen werden. Als Redner wollen der Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) und der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) das militaristische Spektakel unterstützen.

Wir geloben denen Nix - Wir versprechen ihnen stattdessen den Gehorsam zu verweigern. Versprechen wollen wir dies, mit euch gemeinsam und öffentlich. Zu diesem Zweck findet am 30. Juli um 16.30 Uhr vor der Lorenzkirche eine Gegenkundgebung statt, zu der ihr hiermit eingeladen seid. Neben Redebeiträgen und musikalischen Darbietungen wollen wir mit euch gemeinsam ein „Öffentliches Versprechen gegen ihre Kriege“ ablegen. Den Text des Versprechens findet ihr unten auf dieser Seite. Mit der Kundgebung und dem öffentlichen Versprechen wollen wir ein gesellschaftlich wahrnehmbares Gegengewicht zu dem militaristischen Kriegsspektakel schaffen und damit den Kriegspropagandisten die Show stehlen.

Kundgebung & Öffentliches Versprechen gegen ihre Kriege
am 30. Juli 2008 um 16:30 Uhr, Lorenzkirche Nürnberg

Im Anschluss an die Kundgebung, steht für alle TeilnehmerInnen der Besuch des öffentlichen Rekrutengelöbnisses auf der Tagesordnung. Zeigen wir ihnen gemeinsam, was wir von dem Gelöbnis genannten militaristischen Propagandaspektakel und ihrer Kriegspolitik halten!

mehr lesen... 20. Juli 2008 organisierte autonomie

Hokkaido - das war der Gipfel

G8 Gipfel 2008 in HokkaidoVom 7. bis zum 9. Juli 2008 fand im am Toya-See liegenden Hokkaido in Japan das diesjährige Treffen der “Group Of Eight”, dem sog. G8 statt. Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Japan waren aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg (eng). An der Demonstration am 5. Juli hatten sich 5000 Personen aus Japan und etwa anderen 50 Ländern beteiligt. Die Die Einschränkungen des Versammlungsrechts gelten als beispiellos in der Geschichte der G8.

Quelle indymedia

mehr lesen... 10. Juli 2008 redside

Filmreihe “40 Jahre 1968″

movie againstmovie against

Im Rahmen der Filmreihe „Mov(i)e against …“ lassen wir im Nürnberger Stadtteilzentrum Desi (Brückenstraße 23) in den kommenden Monaten die 68er-Bewegung und ihr Aufbegehren noch einmal im Film Revue passieren. APO und Vietnam, Internationalismus und bewaffneter Kampf, Frauenbewegung und Betriebskämpfe. Eine Zeit, die in Deutschland und weltweit viele bewegte und vieles in Bewegung setzte.

Nächster Film: Do, 17. Juli, 21.00 Uhr
“Pierburg - ihr Kampf ist auch unser Kampf”
BRD 1974/75, Dokumentation, 49 min

Am 13. August 1973 legten Arbeiterinnen und Arbeiter bei der Pierburg AG in Neuss, vor allem migrantische Frauen, die Arbeit nieder – ohne dass eine Gewerkschaft offiziell zum Streik aufgerufen hätte. Die Bosse holten als erstes die Polizei und der Neusser Polizeidirektor erklärte: „Eine wilde Arbeitsniederlegung gilt als Revolution!“, um ein repressives Eingreifen zu rechtfertigen. Trotzdem konnten sich die ArbeiterInnen hier durchsetzen, weil es im Streik gelang, die Spaltung nach Herkunft und Geschlecht zu überwinden.

weitere Informationen

09. Juli 2008 radikale Linke

Gegen die Festung Europa

Fahrraddemo am 19. Juli, 13 Uhr, Fürth HBF

Fight Fortress EuropeSeit sechs Jahren gibt es in der Fürther Hafenstraße das sogenannte “Ausreisezentrum”, in dem Flüchtlinge zur “freiwilligen” Ausreise bewegt werden sollen. Die InsassInnen des Lagers leben dabei unter menschenunwürdigen Bedingungen. Stundenlange Verhöre, ständige Kontrollen, Isolation und der Entzug der Bewegungsfreiheit gehören zum Alltag der Flüchtlinge, dabei sind sie der Willkür des Sicherheitsdienstes schutzlos ausgeliefert. Im vergangenem Mai kam es wieder zu einer Razzia im Lager, bei der die Kühlschränke und Fernseher der Flüchtlinge beschlagnahmt wurden, da diese solche Geräte nicht besitzen dürfen.
Um auf die skandalöse Situation der MigrantInnen im Abschiebelager aufmerksam zu machen veranstaltet die ALF am 19.07. eine Fahrraddemo in Fürth.

Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Antifaschistischen Linken Fürth
Fahrraddemo: 19.07., 13:00 Uhr Fürth, Bahnhof

Für ein globales Recht auf Migration – Lager und Abschiebeknäste schließen

01. Juli 2008 redside

Auf nach Stuttgart!

Weg mit den Paragraphen 129, 129a, 129b!
Schluss mit der Kriminalisierung!

Weg mit den Paragraphen 129Am 17. März hat in Stuttgart Stammheim der Prozess gegen fünf Revolutionäre aus der Türkei begonnen. Ihnen wird die Mitgliedschaft in der verbotenen kommunistischen Organisation DHKP/C nach § 129b “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” vorgeworfen. Gegen die Paragraphen 129, 129a und 129b wird es am Samstag, den 05. Juli in Stuttgart eine Demonstration geben.

Mehr Infos zum Prozess auf www.no129.info
Infos und Aufruf zur Demo auf der Seite der Revolutionären Aktion Stuttgart

DEMO | 5.JULI | STUTTGART | 14 UHR | HAUTPBAHNHOF

24. Juni 2008 redside

Solidarität mit den Verhafteten in Belgien

Solidarität mit den Verhafteten in BelgienAm 5. Juni 2008 führte die belgische Polizei zehn Hausdurchsuchungen in Brüssel durch, dabei wurden fünf Personen verhaftet. Unter dem Verhafteten ist auch Betrand Sassoye ehemaliges Mitglied der Cellules Communistes Combattants. Gegen vier GenossInnen wurde ein Haftbefehl erlassen, wegen der Zugehörigkeit zu einer angeblichen „terroristischen Vereinigung“ in Italien. Außerdem wurde am 6. Juni eine weitere Person verhaftet. Es handelt sich um den ehemaligen sozialen Gefangenen Jean Francois Legros, der im Gefängnis Kontakt zu Betrand Sassoye hatte und sich politisierte. Er wurde verhaftet, weil er gegen die Auflagen seiner bedingten Entlassung verstoßen haben solle, da er Treffen der Roten Hilfe International (RHI) besuchte. Die Rote Hilfe International ist eine Organisationen die sich für linke AktivistInnen einsetzt, die wegen ihrer politischen Arbeit in Gefangenschaft geraten sind.

Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Roten Hilfe International

06. Juni 2008 redside

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